Frühlingsballade

 

Zwischen Feld, Wald und Wiesen gehe ich an einem Frühlingstag spazieren. Sonnenlicht blinzelt mir zwischen den Zweigen der Bäume entgegen.

 

Ich entdecke, wie unterschiedlich weit die Knospen und Blüten sind.

Manche noch verschlossen, andere schon aufgeweckt.

 

Wieviel es sie wohl kostet sich zu zeigen ?

Nach so langer Zeit im Schutz der Dunkelheit endlich das Licht der Welt zu erblicken,

Farbe zu bekennen und sich jeder Witterung auszusetzen.

 

Die kleinen Knospen und Blüten an den nackten Ästen meines Lebens entdecken,

das möchte ich auch, jeden Tag aufs Neue.

 

Und ... ich möchte das Leben in seinen Widersprüchlichkeiten zulassen

und das Schöne im Unperfekten finden.

© Silvia Strube 03/2020

 

 

Stell Dir vor,

es gäbe im Frühling keinen Gesang

der Vögel mehr sondern nur noch

das Krächzen der Krähen......

 

© Silvia Strube 04/2019

 

Frühling im Park

 

Mein schöner Park, ich kenn´ dich nicht wieder.

Der Duft von Jasmin und lilanem Flieder.

Voll sattem Grün beugt sich der Ast,

die Vogelbrut ruft aus dem Nest.

 

Ich bin so glücklich, schreite deine Wege,

bevor ich mich auf deine Wiese lege.

Ein Stück Natur, ich mag sie sehr,

zum glücklichsein brauch´ ich kaum mehr.

 

© Silvia Strube 04/2018

 

Frühlingserwachen

Jetztz will er es wissen, streckt sanft kleine Fühler empor.

Um dann im Meer von Narzissen zu singen im Chor:

Frühling ist da, jetzt macht euch bereit,

auf neue Abenteuer in des Jahres schönster Zeit.

© Silvia Strube 2016

 

 

 

Es "ostert" gar sehr,

Schnee will ich nicht mehr.

Ich warte voll Sehnsucht auf Wärme und Licht,

vom Winter verdrießen lass´ ich mich nicht.

So komm doch

- oh Frühling -

lass mich nicht mehr warten,

ich will jetzt endlich wieder in´ Garten :-))

 

                                         © Silvia Strube 2018

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Silvia Strube