Costa del Sol                                          von San Roche bis Nerja

 

Die Costa del Sol „Sonnenküste“  ist eine Küste im Süden Andalusiens. Sie grenzt im Westen an das Campo de Gibraltar und im Osten an die Costa Tropical. Die Costa del Sol beschränkt sich rein auf die Mittelmeerküste der Provinz Málaga, von Manilva bis Maro.

 

Seit den 1960er Jahren entwickelte sich die Costa del Sol dank des Klimas und der mehr als 320 Sonnentage pro Jahr zu einem beliebten Urlaubsziel. Heute prägen eine Vielzahl von Hotelanlagen und umfangreiche Sportmöglichkeiten das touristische Angebot.

 

Der Camorra-Experte Roberto Saviano sah im Jahre 2006 die Unternehmen an der Costa del Sol weitgehend

unter der Kontrolle der Camorristi. Dort würde neben illegaler Prostitution und Rauschgifthandel vor allem Geldwäsche über das Baugewerbe betrieben. Die Camorristi nennen die Costa del Sol costa nostra

(dt.: „unsere Küste“). Im Bereich der Schwerkriminalität waren neben der Camorra auch Organisationen aus Russland und dem ehemaligen Jugoslawien an der Costa del Sol tätig. Angesichts dieser Situation wurde 2004

die polizeiliche Sondereinheit Grupo de Respuesta Especial para el Crimen Organizado (Greco) ins Leben gerufen. Marbella, Fuengirola und Torremolinos zählten im Jahr 2005 spanienweit zu den Städten mit der höchsten Kriminalität.

 

Quelle:Wikipedia

 

 

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© Silvia Strube